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Insel Rab - Kroatien

Tauchurlaub August 2003

Auf Empfehlung haben wir uns bei der Tauchbasis "Kron-Diving" angemeldet. Seit 2003 ist individuelles Tauchen in Kroatien zu einem recht teurem Vergnügen geworden. Anmeldung über Tauchbasen sind nach wie vor günstiger. Die Tauchbasis machte vom ersten Augenblick an einen sehr guten Eindruck. Die Crew ist mehrsprachig, neben Deutsch, Englisch, Italienisch, Kroatisch war auch Ungarisch möglich. Die Privatunterkünfte befinden sich alle in unmittelbare Nähe der Tauchbasis. Kron-Diving hilft beim Buchen der Unterkünfte. Unser Zimmer war klasse. Frau Guscic ist eine perfekte Gastgeberin. Wir erhielten ein vielseitiges und reichhaltiges Frühstück. Zum Abendessen können wir das Restaurant "Dupin", das von der Familie Kron geführt wird, herzlichst empfehlen. Wer Appetit auf Pizza verspürt, sollte beim "Skipper" vorbeischauen. Die eigene Ausrüstung konnte man in der Basis unterbringen. Ausleihen der Ausrüstung war in der Tauchbasis auch möglich. Allerdings empfanden wir alles etwas chaotisch. In der Zeit in der wir da waren kam es nicht nur einmal zur Verwechslung der Tauchausrüstung. Unser Tipp: Alles gut sichtbar markieren. Mit der Bootscrew hatten wir viel Spaß. Allerdings ist die Bootscrew nicht oder nur schlecht deutschsprachig. Das Essen wurde auf dem Boot gegen eine geringe Umlage zubereitet. Das Vorbereiten der Ausrüstung bis hin zum Verladen auf das Boot war recht mühsam und anstrengend. Dafür waren die Tauchspots gut ausgewählt und entschädigten die mühsamen Vorbereitungen. Schöne Steilwände mit zahlreichen Fischen, Höhlen und Tunnel. Allerdings werden diese Tauchspots erst ab ca. 15m interessant. Die meisten Tauchspots erreichen eine Tiefe von 40-60m. Für unerfahrene Anfänger recht schwierig. Den Diveguide muss man explizit anfordern. Wir hatten in der Hauptsaison auf bis zu 20 Tauchern nur einen Diveguide. Eine Aufteilung der Gruppen nach Erfahrung wurde nicht vorgenommen. Zumindest haben wir nicht die Erfahrung gemacht. Zur Wahl standen täglich Tagesausfahrten mit zwei Tauchgängen oder mit dem Speedboot (nur ein Tauchgang). Die Tauchgänge fanden immer an verschiedenen Spots statt. Über das Ziel wurde erst auf dem Boot kurzfristig entschieden. Zwischen den Tauchgängen gab es ausreichen Zeit zum Essen, Trinken, Ausruhen und Erfahrung austauschen.